MITARBEITERGESPRÄCHE in schwierigen Zeiten: Wie Du offen und empathisch bleibst


 
 
 
 
 

Mitarbeitergespräche sind nie einfach, aber in schwierigen Zeiten können sie zur echten Herausforderung werden. Krisen, Unsicherheiten oder Spannungen belasten nicht nur dein Team, sondern auch dich als Führungskraft. Doch gerade jetzt sind Gespräche wichtiger denn je: Sie schaffen Klarheit, Vertrauen und zeigen, dass du präsent bist – auch wenn die Zeiten alles andere als ideal sind.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du in schwierigen Situationen den Draht zu deinem Team hältst. Du erfährst, wie du dich vorbereitest, typische Fehler vermeidest und empathisch auf die Bedürfnisse deines Gegenübers eingehst. Denn mit der richtigen Haltung werden Mitarbeitergespräche zu einem echten Anker – für dich und dein Team.

 

Hallo, ich bin Kasia Hübner
Resilienz-Expertin, Systemische Mental Business & Leadership Coach, Unternehmensberaterin


 

Hier auf meinem BLOG findest Du Impulse über Business Resilienz, wertschätzende Führungskultur und eine gesunde Arbeitsweise.

 
 

🤔 #1 Warum sind Mitarbeitergespräche gerade jetzt so wichtig?

In schwierigen Zeiten fühlen sich viele Mitarbeitende unsicher, gestresst oder überfordert.

Vielleicht geht es dir als Führungskraft ähnlich.

Genau hier kommt es auf Kommunikation an – und zwar auf die richtige. Mitarbeitergespräche sind nicht nur ein Werkzeug, um aktuelle Herausforderungen zu besprechen, sondern auch eine Möglichkeit, deine Rolle als verlässliche Führungskraft zu stärken.

Warum?

Weil sie Orientierung und Halt bieten, gerade wenn alles andere ins Wanken gerät.

Zeig deinem Team, dass du da bist

Menschen brauchen in schwierigen Phasen das Gefühl, gehört und gesehen zu werden. Mitarbeitergespräche sind der ideale Moment, um genau das zu zeigen.

  • Frag nach: „Wie geht es dir gerade?“ – schon eine simple Frage signalisiert: Du bist wichtig.

  • Höre aktiv zu: Lass dein Gegenüber aussprechen, ohne zu unterbrechen. Mach dir bewusst: Es geht weniger um deine Lösungen, sondern darum, dass dein Team merkt, dass du wirklich da bist. 

Schaff Vertrauen, auch in unsicheren Zeiten

Vertrauen entsteht durch klare Kommunikation. Wenn du schwierige Themen vermeidest oder schönredest, schaffst du nur Distanz.

Sei stattdessen offen und ehrlich:

  • Sprich Probleme an: „Ja, die Situation ist herausfordernd.“ Ehrlichkeit zeigt Stärke.

  • Vermittle Zuversicht: „Wir finden Lösungen – und du bist ein wichtiger Teil davon.“ Dein Team wird merken, dass du nicht alles perfekt lösen kannst, aber den Weg mit ihnen gemeinsam gehst. 

Ohne Austausch keine Lösungen – das gilt immer!

In schwierigen Zeiten häufen sich oft Missverständnisse, unausgesprochene Konflikte oder Ängste. Mitarbeitergespräche sind die Gelegenheit, den Raum für einen offenen Dialog zu schaffen.

  • Ergebnisse entstehen nur gemeinsam: Ideen, Sorgen und Perspektiven des Teams sind oft der Schlüssel zu neuen Lösungen.

  • Kommunikation ist Prävention: Je mehr du mit deinem Team sprichst, desto weniger entstehen Spannungen, die später eskalieren könnten.

Warum Mitarbeitergespräche eine echte Chance sind

Jedes Gespräch, das du mit deinen Mitarbeitenden und deinem Team führst, stärkt die Verbindung – auch wenn es mal unangenehm ist.

In schwierigen Zeiten zeigen solche Gespräche, dass du nicht nur Aufgaben verteilst, sondern wirklich für dein Team da bist. Und genau das ist die Basis für Vertrauen, Respekt und eine starke Zusammenarbeit – heute und in Zukunft.

 
 
 

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✅ #2 Wie bereitest du dich optimal vor?  

Mitarbeitergespräche in schwierigen Zeiten verlangen mehr als einen schnellen Kalendereintrag und ein paar lose Gedanken.

Gute Vorbereitung ist entscheidend, um nicht nur professionell zu wirken, sondern vor allem echte Unterstützung zu bieten.

Es geht darum, den Raum zu schaffen, in dem dein Gegenüber sich wohlfühlt und offen sprechen kann. 

Hier sind drei Schritte, die dir dabei helfen:

1. Plane ausreichend Zeit ein

In stressigen Phasen scheint die Zeit immer knapp zu sein.

Doch ein halbherzig geführtes Gespräch ist schlimmer als gar keins.

Wenn dein Team spürt, dass du unter Zeitdruck stehst, leidet das Vertrauen.

  • Blocke bewusst Zeit: Plane mindestens 30 bis 60 Minuten pro Gespräch ein, je nach Thema.

  • Lass Puffer: Bereite dich in Ruhe vor und vermeide, direkt aus einem anderen Meeting ins Gespräch zu stolpern.

  • Vermeide Störungen: Schalte dein Handy stumm, lass E-Mails links liegen – dein Fokus gehört dem Gespräch.

2. Finde den richtigen Rahmen

Der Ort und die Atmosphäre des Gesprächs beeinflussen, wie offen und produktiv es wird.

Dein Ziel sollte daher sein, eine Umgebung, die Sicherheit und Vertraulichkeit vermittelt.

  • Wähle einen ruhigen Raum: Unverfängliche Orte, die frei von Ablenkungen und neugierigen Blicken sind, sind ideal.

  • Sorge für eine angenehme Stimmung: Biete Wasser oder Kaffee an, achte darauf, dass das Licht angenehm ist und die Sitzordnung nicht zu formell wirkt.

  • Gib dem Gespräch Struktur: Teile zu Beginn mit, wie das Gespräch abläuft, z. B. „Ich möchte erst hören, wie es dir gerade geht, (und dann gemeinsam überlegen, was wir tun können.)“

 

3. Überlege: Was braucht dein Gegenüber gerade am meisten?

Der wichtigste Teil der Vorbereitung ist, dich in dein Teammitglied hineinzuversetzen.

Jedes Gespräch ist anders, und jedes Gegenüber hat andere Bedürfnisse.

  • Fokussiere dich auf ihr Wohlbefinden: Frag dich: „Wirkt die Person gestresst, überfordert oder zurückhaltend?“

  • Sammle vorab Informationen: Gibt es aktuelle Projekte, Spannungen, Konflikte oder Veränderungen, die die Person betreffen könnten?

  • Plane offene Fragen: Zum Beispiel:

    • „Was beschäftigt dich aktuell am meisten?“

    • „Wie erlebst du die aktuelle Situation?“

    • „Was könnte dir helfen, dich mehr zu zeigen oder besser zurechtzukommen?“

Warum sich Vorbereitung auszahlt

Eine gute Vorbereitung ist der erste Schritt, um Vertrauen und Offenheit zu schaffen. Wenn du vorbereitet bist, zeigst du, dass dir das Gespräch wichtig ist.

Du bist in der Lage, auf dein Gegenüber einzugehen, statt nur Standardfloskeln zu verwenden. Und du wirst merken: Mit der richtigen Vorbereitung verlaufen selbst schwierige Gespräche entspannter – für beide Seiten. 

 

❌ #3 Welche Fehler solltest du unbedingt vermeiden?  

Selbst mit der besten Vorbereitung können Mitarbeitergespräche in schwierigen Zeiten ins Stocken geraten – oft, weil typische Fehler passieren. Diese Stolpersteine kosten nicht nur Vertrauen, sondern machen es deinem Gegenüber schwerer, sich zu öffnen. Deshalb lohnt es sich, diese Fehler zu kennen und bewusst zu vermeiden. 

Redest du zu viel? Lass dein Team sprechen.

Ein häufiger Fehler in Mitarbeitergesprächen: Du redest, erklärst, begründest – und dein Teammitglied hört nur zu.

Dabei sind diese Gespräche vor allem dafür da, dass du zuhörst.

  • Warum ist das wichtig? Dein Gegenüber kennt seine Situation besser als du. Je mehr du sprichst, desto weniger erfährst du über die wahren Herausforderungen.

  • Wie vermeidest du es?

    • Stelle offene Fragen wie: „Wie erlebst du die aktuelle Situation?“ oder „Was wünschst du dir?“

    • Achte bewusst darauf, wie viel Redeanteil du hast. Eine Faustregel: Dein Teammitglied sollte mindestens doppelt so viel sprechen wie du.

    • Halte Pausen aus – oft kommen die wichtigsten Gedanken erst nach einem Moment der Stille.

Verharmlost du die Lage? Bleib ehrlich.

Es kann verlockend sein, schwierige Themen herunterzuspielen, um die Stimmung aufzuhellen. Doch das verfehlt das Ziel. Dein Team merkt schnell, wenn du Probleme beschönigst – und verliert das Vertrauen in deine Führung.

  • Warum ist das wichtig? Ehrlichkeit schafft Klarheit und zeigt, dass du die Herausforderungen (aner)kennst.

  • Wie vermeidest du es?

    • Sprich Probleme direkt an: „Ich weiß, dass die aktuelle Situation sehr fordernd ist.“

    • Vermeide Floskeln wie „Das wird schon wieder“ oder „Mach dir keine Sorgen“. Sie wirken abwertend und können Frust erzeugen.

    • Kombiniere Ehrlichkeit mit Zuversicht: „Ja, das ist schwierig. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir das gemeinsam schaffen.“

Verlierst du dich in Details? Fokussier dich auf das Wesentliche.

In schwierigen Zeiten besteht die Gefahr, dass Gespräche in Details abgleiten. Du diskutierst kleine Probleme oder versuchst, alle möglichen Themen in einem Gespräch zu klären. Das sorgt für Überforderung und lenkt vom eigentlichen Ziel ab.

  • Warum ist das wichtig? Klarheit und Struktur helfen deinem Team, den Fokus zu behalten und konkrete Schritte zu gehen.

  • Wie vermeidest du es?

    • Starte mit einer klaren Gesprächsabsicht: „Heute möchte ich mit dir über X sprechen.“

    • Lenke das Gespräch zurück, wenn es abschweift: „Das ist ein wichtiges Thema, aber lass uns zuerst über Y sprechen.“

    • Fokussiere dich auf Lösungen statt auf Probleme: „Was wäre ein erster Schritt, um die Situation zu verbessern?“ 

Warum der Verzicht auf diese Fehler alles verändert

Einfühlsame Mitarbeitergespräche bedeuten vor allem eines: Raum geben. Raum für die Anliegen deines Teams, für ehrliche Worte und für klare Prioritäten. Wenn du weniger redest, Probleme ehrlich benennst und nicht in Details versinkst, schaffst du Vertrauen und echte Ergebnisse. Dein Team wird spüren, dass du nicht nur ein Gespräch führst, sondern wirklich an seiner Seite stehst. Und genau darum geht es in schwierigen Zeiten.

 

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👂🏻 #4 Wie hörst du wirklich zu? 

Richtig zuhören ist eine Kunst – und eine der wichtigsten Fähigkeiten in Mitarbeitergesprächen. Besonders in schwierigen Zeiten kann echtes Zuhören den Unterschied machen: Es zeigt deinem Team, dass du wirklich da bist, statt nur zuzuhören, um schnell zu reagieren.

Doch wie gelingt dir das?

Hier sind konkrete Ansätze, um dein Zuhören auf das nächste Level zu bringen: 

  • Stelle offene Fragen

Mit offenen Fragen schaffst du Raum für echte Gespräche. Sie zeigen deinem Gegenüber, dass es nicht nur um schnelle Antworten oder Lösungen geht, sondern um seine Perspektive.

  • Warum offene Fragen? Sie laden zu Reflexion ein und geben deinem Teammitglied die Möglichkeit, seine Gedanken und Gefühle auszudrücken.

  • Beispiele für gute Fragen:

    • „Wie geht es dir aktuell?“

    • „Was beschäftigt dich in der aktuellen Situation besonders?“

    • „Was wünschst du dir von mir oder vom Team?“

  • Was solltest du vermeiden? Fragen, die nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können, wie: „Hast du Probleme?“ oder „Läuft alles gut?“

 

  • Halte Pausen aus

Schweigen kann unangenehm sein, aber es ist ein wichtiger Teil des Zuhörens.

Die besten Antworten kommen oft nach einem Moment des Nachdenkens.

  • Warum Pausen wichtig sind: Sie geben deinem Gegenüber Zeit, seine Gedanken zu ordnen. Manchmal ist es nötig, die Stille auszuhalten, damit die wirklich relevanten Themen auf den Tisch kommen.

  • Wie hältst du Pausen aus?

    • Zähle innerlich bis fünf, bevor du nachhakst oder sprichst.

    • Lächle oder nicke ermutigend, um zu signalisieren, dass du den Raum hältst.

    • Wiederhole, was dein Gegenüber gesagt hat, um die Gedanken zu strukturieren: „Du hast gesagt, dass dich X besonders beschäftigt. Möchtest du dazu mehr erzählen?“

 

  • Zeige Verständnis

Zuhören bedeutet nicht nur, still zu sein, sondern auch zu zeigen, dass du die Gefühle und Gedanken deines Gegenübers wahrnimmst und ernst nimmst.

  • Warum Verständnis zeigen? Es baut Vertrauen auf und hilft deinem Teammitglied, sich nicht allein mit seinen Sorgen zu fühlen.

  • Wie zeigst du Verständnis?

    • Spiegeln: „Ich sehe, dass dich die Situation belastet.“

    • Validieren: „Das klingt wirklich herausfordernd. Es ist völlig nachvollziehbar, dass dich das stresst.“

    • Nachfragen: „Was genau macht dir am meisten Sorgen?“ oder „Was wäre für dich jetzt eine Entlastung?“

  • Worauf solltest du verzichten? Vermeide Sätze wie „Das ist doch nicht so schlimm“ oder „Das wird schon wieder“. Sie wirken abwertend und nehmen die Sorgen nicht ernst. 

Warum Zuhören der Schlüssel ist

Wirklich zuzuhören bedeutet, deinem Team den Raum zu geben, sich gehört und verstanden zu fühlen. Es geht nicht darum, sofort Lösungen zu präsentieren, sondern darum, Vertrauen und Offenheit zu schaffen. Wenn du mit offenen Fragen, Pausen und echtem Verständnis zuhörst, machst du nicht nur das Gespräch effektiver, sondern auch die Beziehung zu deinem Teammitglied stärker. In schwierigen Zeiten ist genau das unbezahlbar. 

 

‍❤️ #5 Wie bleibst du empathisch, auch wenn es schwierig wird?  

In schwierigen Zeiten ist Empathie eine der stärksten Ressourcen, die du als Führungskraft nutzen kannst. Doch gerade dann, wenn Emotionen hochkochen oder Probleme unlösbar scheinen, wird es herausfordernd, empathisch zu bleiben. Es erfordert Mut, Klarheit und die Fähigkeit, sich in dein Gegenüber hineinzuversetzen.

Hier sind drei Wege, wie du authentisch und mitfühlend agierst, auch wenn es kompliziert wird.

1. Vermeide Floskeln: Sei echt und klar

Es kann verlockend sein, schwierige Themen mit Allgemeinplätzen zu entschärfen. Doch Floskeln wie „Das wird schon“ oder „Andere haben es auch geschafft“ wirken oft abwertend – und nehmen deinem Gegenüber die Möglichkeit, sich ernst genommen zu fühlen.

  • Warum echte Worte wichtig sind: Floskeln können Distanz schaffen, weil sie nicht auf die konkrete Situation eingehen. Ehrlichkeit zeigt hingegen, dass du bereit bist, dich wirklich mit den Sorgen deines Gegenübers auseinanderzusetzen.

  • Wie vermeidest du Floskeln?

    • Sag stattdessen: „Ich sehe, dass das gerade eine schwierige Phase für dich ist.“

    • Frag nach: „Was genau belastet dich am meisten?“

    • Zeig, dass du zuhörst: „Danke, dass du das so offen mit mir teilst.“

2. Sag, was du selbst fühlst – Authentizität schafft Nähe

Empathie bedeutet nicht, dich hinter einer professionellen Maske zu verstecken.

Zeigst du deine eigenen Gefühle, vermittelst du deinem Teammitglied, dass es in Ordnung ist, sich verletzlich zu zeigen.

Das schafft Nähe und Vertrauen.

  • Warum Authentizität entscheidend ist: Dein Team erkennt, ob du wirklich ehrlich bist. Zeigst du, dass auch du Herausforderungen empfindest, wird das Gespräch menschlicher und weniger formell.

  • Wie kannst du authentisch sein?

    • Teile eigene Gefühle: „Ich merke, dass mich die Situation auch beschäftigt.“

    • Bleib klar: „Ich weiß nicht, ob wir sofort eine Lösung finden, aber wir arbeiten gemeinsam daran.“

    • Vermeide Perfektionismus: Du musst nicht immer alle Antworten parat haben – sei offen für gemeinsame Lösungen.

3. Zeig deinem Team: „Ich bin an deiner Seite.“

Empathie zeigt sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in deinen Taten und deiner Haltung.

Dein Teammitglied sollte spüren, dass es nicht allein ist und du wirklich für es da bist – auch wenn es keine einfachen Antworten gibt.

  • Warum das wichtig ist: In unsicheren Zeiten brauchen Menschen Orientierung und das Gefühl, dass sie unterstützt werden.

  • Wie signalisierst du: „Ich bin da“?

    • Vermeide Ablenkungen: Präsentiere dich vollständig im Gespräch, ohne Blick auf dein Handy oder Laptop.

    • Biete konkrete Unterstützung an: „Wie kann ich dich entlasten?“ oder „Lass uns zusammen überlegen, was dir helfen könnte.“

    • Halte dein Wort: Wenn du Unterstützung versprichst, setze sie um – das schafft Vertrauen.

Warum Empathie langfristig zählt

Empathisch zu bleiben, auch wenn es schwierig wird, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Dein Team wird sich an deine authentische und mitfühlende Art erinnern, besonders in herausfordernden Zeiten.

Empathie öffnet Türen zu echten Lösungen und stärkt die Bindung zwischen dir und deinem Team.

Wenn du klar, ehrlich und nahbar bist, machst du nicht nur den Moment besser – du baust langfristiges Vertrauen auf.

 
 

STÄRKEN-COACHING

für FÜHRUNSGKRÄFTE, MANAGER & ENTSCHEIDER in Organisationen, Unternehmen und Konzernen

Wenn Du Deine Stärken und Potentiale richtig kennst, kannst Du sie auch gezielt einsetzen, statt in Aufgaben zu verharren, die unnötig Kraft rauben und Stress machen. 

Wenn Du Deine Stärken richtig einsetzt, kannst Du Dein Wirken und den eigenen Weg in die gewünschte Richtung lenken. 

 

🗝️  #6 Welche Strategien helfen euch, Lösungen zu finden?

Mitarbeitergespräche in schwierigen Zeiten sind nicht nur dafür da, Probleme zu besprechen – sie bieten auch die Chance, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Doch wie findest du mit deinem Teammitglied Wege aus der Krise, ohne den Überblick zu verlieren oder dich in Details zu verstricken?

Hier sind Strategien, die dabei helfen, konkrete und umsetzbare Ergebnisse zu erzielen:

Denk gemeinsam nach: „Was wäre ein guter erster Schritt?“

Anstatt die Lösung allein vorzugeben, beziehe dein Gegenüber aktiv mit ein. Menschen fühlen sich mehr eingebunden und motiviert, wenn sie selbst zur Lösung beitragen können.

  • Warum gemeinsam denken?

    • Es stärkt die Eigenverantwortung deines Teammitglieds.

    • Unterschiedliche Perspektiven führen oft zu besseren Ideen.

  • Wie startest du das gemeinsame Denken?

    • Stelle offene Fragen: „Welche Möglichkeiten siehst du selbst?“ oder „Was hat in ähnlichen Situationen schon mal funktioniert?“

    • Biete Unterstützung an: „Ich helfe dir gern, die Optionen abzuwägen.“

    • Formuliere das Ziel: „Lass uns zusammen eine Lösung finden, die sich gut anfühlt.“

 Konzentriere dich auf das Machbare, nicht auf Perfektion

In schwierigen Zeiten kann der Druck, perfekte Lösungen zu finden, überwältigend sein. Dabei reicht es oft, kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

  • Warum das Machbare zählt:

    • Es reduziert den Druck auf beide Seiten.

    • Kleine Erfolge geben Motivation und stärken das Vertrauen.

  • Wie fokussierst du dich auf das Machbare?

    • Setze Prioritäten: „Was ist das Wichtigste, das wir jetzt angehen können?“

    • Teile die Lösung in Etappen auf: „Lass uns mit diesem Schritt beginnen und dann schauen, wie es weitergeht.“

    • Bleib realistisch: „Wir können nicht alles auf einmal lösen, aber das ist okay.“

Vereinbart klare nächste Schritte

Ein Gespräch ohne konkrete Ergebnisse kann schnell ins Leere laufen.

Klare Vereinbarungen sorgen dafür, dass beide Seiten wissen, was als Nächstes passiert – und wer dafür verantwortlich ist.

  • Warum klare Schritte wichtig sind:

    • Sie schaffen Verbindlichkeit und Orientierung.

    • Sie verhindern Missverständnisse oder Frustrationen.

  • Wie formulierst du klare Vereinbarungen?

    • Definiere konkrete Maßnahmen: „Du prüfst bis nächsten Dienstag die Möglichkeiten für X, und ich kümmere mich um Y.“

    • Setze Deadlines: „Bis Ende der Woche sollten wir die ersten Ergebnisse sehen.“

    • Fasse zusammen: „Wir haben also besprochen, dass du … und ich … – klingt das für dich machbar?“

Lösungsorientiert arbeiten – für euch beide ein Gewinn

Die richtigen Strategien machen den Unterschied zwischen einem frustrierenden Gespräch und einem, das echte Fortschritte bringt. Gemeinsam zu denken, sich auf das Machbare zu konzentrieren und konkrete Schritte zu vereinbaren, hilft nicht nur deinem Teammitglied, sondern auch dir als Führungskraft. So zeigt ihr: Probleme sind da, um gelöst zu werden – Schritt für Schritt.

 

🗣️ #7 Warum profitieren alle von offenen Gesprächen? 

Offene Mitarbeitergespräche sind mehr als ein Mittel zum Zweck – sie sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen und gesunden Arbeitsumfeld, gerade in schwierigen Zeiten.

Aber warum lohnt sich der Aufwand für dich als Führungskraft und für dein Team?

Weil offene Kommunikation Vertrauen schafft, Konflikte löst und den Zusammenhalt stärkt.

Hier erfährst du, wie sich der Einsatz für offene Gespräche auszahlt – für alle Beteiligten: 

Dein Team fühlt sich gehört und gestärkt

Eines der größten Bedürfnisse von Mitarbeitenden ist es, gehört zu werden. Wenn du dir Zeit für ein offenes Gespräch nimmst, zeigst du, dass dir die Anliegen deines Teams wichtig sind.

  • Warum stärkt Zuhören das Team?

    • Mitarbeitende, die sich ernst genommen fühlen, sind motivierter und engagierter.

    • Es baut Resilienz auf, wenn sie wissen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.

  • Wie zeigst du, dass du zuhörst?

    • Nimm dir Zeit und signalisiere echte Aufmerksamkeit.

    • Gib Feedback: „Ich verstehe, dass dir das Sorgen macht. Lass uns daran arbeiten.“

    • Ermutige zu weiteren Gesprächen: „Komm jederzeit zu mir, wenn du etwas brauchst.“

 

Konflikte lösen sich schneller – und bleiben nicht ungelöst

In schwierigen Zeiten entstehen oft Spannungen, Missverständnisse und Konflikte. Offene Gespräche sind der erste Schritt, um diese frühzeitig zu erkennen und zu lösen, bevor sie eskalieren.

  • Warum sind offene Gespräche ein Konfliktlöser?

    • Sie schaffen Klarheit, wo vorher Unsicherheit herrschte.

    • Sie verhindern, dass sich Frust staut und negativ auf das Team auswirkt.

  • Wie förderst du Konfliktlösung?

    • Sprich Probleme direkt an: „Ich habe das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Wollen wir darüber reden?“

    • Höre beiden Seiten zu: „Wie nimmst du die Situation wahr?“

    • Suche nach gemeinsamen Lösungen: „Was können wir tun, damit sich alle besser fühlen?“

Du stärkst den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten

Gerade wenn das Umfeld unsicher ist, sind offene Gespräche ein wertvolles Werkzeug, um dein Team zu einen. Du zeigst, dass ihr gemeinsam stärker seid als die Herausforderungen, die vor euch liegen.

  • Warum stärken offene Gespräche den Zusammenhalt?

    • Sie fördern das Wir-Gefühl und das Vertrauen in dich als Führungskraft.

    • Sie machen deutlich, dass jede*r Einzelne zählt – und dass ihr gemeinsam an einem Strang zieht.

  • Wie baust du Zusammenhalt auf?

    • Teile deine Perspektive offen: „Auch für mich ist die Situation herausfordernd, aber ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen.“

    • Beteilige das Team an Lösungen: „Was denkt ihr, wie wir das gemeinsam meistern können?“

    • Feier Erfolge, auch kleine: „Danke, dass wir das so gut hinbekommen haben!“

Offene Gespräche – eine Win-Win-Situation

Mitarbeitergespräche, die ehrlich, empathisch und lösungsorientiert geführt werden, sind ein Gewinn für alle Beteiligten. Dein Team fühlt sich gestärkt, Konflikte werden schneller gelöst, und der Zusammenhalt wächst. Diese Gespräche sind keine zusätzliche Aufgabe, sondern eine Investition in das Vertrauen, die Motivation und die Resilienz deines Teams – und letztlich auch in deinen Erfolg als Führungskraft.

 

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💪🏼 Fazit: So meisterst du Mitarbeitergespräche in schwierigen Zeiten 

Mitarbeitergespräche in schwierigen Zeiten sind mehr als nur ein Pflichttermin – sie sind ein kraftvolles Werkzeug, um Vertrauen, Zusammenhalt und Resilienz in deinem Team zu stärken. Diese Gespräche fordern dich als Führungskraft, bieten aber gleichzeitig die Chance, dein Team durch Offenheit und Empathie sicher durch unruhige Gewässer zu führen. 

Offenheit und Empathie sind deine Superkräfte

In herausfordernden Momenten sind es nicht Zahlen oder Prozesse, die zählen – sondern Menschen.

Zeige deinem Team, dass du zuhörst, ihre Sorgen ernst nimmst und ehrlich mit ihnen sprichst. Deine Fähigkeit, offen und empathisch zu sein, schafft nicht nur Vertrauen, sondern motiviert deine Mitarbeitenden, gemeinsam Lösungen zu finden und mutig nach vorne zu blicken. 

Gib deinem Team Halt, auch wenn der Weg steinig ist

Unsichere Zeiten bringen oft Ängste und Zweifel mit sich. Du bist in diesen Momenten ein wichtiger Anker für dein Team. Mit klarer Kommunikation, einer ehrlichen Haltung und lösungsorientierten Gesprächen kannst du Orientierung geben.

Deine Unterstützung zeigt: Ihr seid dieser Situation nicht ausgeliefert – ihr gestaltet sie gemeinsam. 

Jede Krise ist eine Chance für Wachstum – gemeinsam!

Ja, schwierige Zeiten können belastend sein. Doch sie bergen auch enormes Potenzial.

Durch offene Gespräche stärkst du nicht nur die Verbindung zu deinen Mitarbeitenden, sondern ebnest den Weg für langfristige Verbesserungen – sei es im Umgang miteinander, in der Teamstruktur oder bei der Bewältigung von Herausforderungen.

Jede gut bewältigte Krise ist eine wertvolle Erfahrung, die euch als Team enger zusammenschweißt und zukunftsfähiger macht.

Ein letzter Gedanke …

Als Führungskraft in schwierigen Zeiten zu agieren, ist keine leichte Aufgabe – aber es ist eine unglaublich bedeutsame. Mit Offenheit, Empathie und einem klaren Fokus auf Lösungen kannst du nicht nur schwierige Situationen meistern, sondern auch das Fundament für eine starke und vertrauensvolle Zusammenarbeit legen. Geh mutig voran, zeig deinem Team, dass du an ihrer Seite bist, und nutze die Chance, gemeinsam zu wachsen. 

 

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Wichtiger HINWEIS für DICH:

Meine Strategien sind nur Ideen und Impulse, damit Du Dich inspirieren lassen kannst.

Sie ersetzen weder einen professionellen Check beim Facharzt noch eine Therapie.


„Wenn ich beispielsweise von KUNDEN, KLIENTEN oder MITARBEITERN spreche, sind damit MENSCHEN aller GESCHLECHTER und IDENTITÄTEN gemeint.“


 
 

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Katarzyna Anna Hübner

Business Performance Coaching & Development

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