GELASSENHEIT im JOB: 5 Strategien, wie du trotz Stress einen kühlen Kopf bewahrst


 
 
 
 
 

Montagmorgen. Dein Wecker klingelt, du drückst auf Snooze. Zehn Minuten später springst du aus dem Bett, weil du weißt: Jetzt wird’s knapp. Schnell duschen, Kaffee einschenken, nebenbei E-Mails checken. Dein Teenager schlurft in die Küche, nörgelt über die Matheklausur. Während du versuchst, ihn zu beruhigen, vibriert dein Handy: Ein Kollege fragt nach der Präsentation, die du eigentlich erst morgen abgeben wolltest. Dein Puls steigt. Noch ein Kommentar vom Kind – und du fährst hoch: „Ich kann mich nicht um alles kümmern!“

Kennst du solche Momente? Wenn alles gleichzeitig passiert und du das Gefühl hast, die Kontrolle zu verlieren? Genau dann rutscht die Gelassenheit oft als Erstes weg.

Warum passiert das?

Wenn Stress dich überrollt, schaltet dein Gehirn auf Autopilot. Dein Körper pumpt Adrenalin aus, dein Herz schlägt schneller, dein Atem wird flach. Dein Verstand will eine Lösung – sofort. Doch statt klar zu denken, reagieren viele impulsiv: Sie schreien, verzweifeln oder versuchen, sich durchzukämpfen. Gelassenheit? Fehlanzeige.

Aber: Du kannst das ändern.

Gelassenheit ist keine angeborene Superkraft. Sie entsteht aus bewussten Entscheidungen. Du kannst lernen, ruhig zu bleiben, auch wenn es hektisch wird. Du kannst trainieren, klarer zu denken, selbst wenn dein Umfeld Chaos verbreitet. Und du kannst Strategien nutzen, die dich davor bewahren, in Stressmomenten die Nerven zu verlieren.

Dieser Artikel zeigt dir fünf konkrete Wege, wie du trotz Druck und Stress einen kühlen Kopf bewahrst – im Job, zu Hause und überall dazwischen. Klingt gut? Dann lass uns loslegen. 

 

Hallo, ich bin Kasia Hübner
Resilienz-Expertin, Systemische Mental Business & Leadership Coach, Unternehmensberaterin


 

Als Spezialistin für resiliente Persönlichkeisentwicklung und wertschätzende Führungskultur zeige ich Dir, wie Du Deine Arbeits- und Lebensqualität im stressigen Businessalltag verbesserst.

 

Hier auf meinem BLOG findest Du Impulse über Business Resilienz, wertschätzende Führungskultur und eine gesunde Arbeitsweise.

 
 

😖 #1 Erkenne, was dich wirklich stresst

  • 🔍 Stress ist nicht gleich Stress: Was triggert dich?

  • 🔥 Die unsichtbaren Stressverstärker – und wie du sie entlarvst

  • 💡 Ein einfacher Perspektivwechsel, der sofort für mehr Gelassenheit sorgt

Montagmorgen. Du hast es doch gerade erst geschafft, dich einigermaßen zu sortieren – und dann das. Dein Teenager hat den Sportbeutel vergessen und erwartet, dass du ihn noch schnell zur Schule bringst. Im Meeting später zieht dein Chef die Deadline vor. Plötzlich klopft das Herz schneller, die Schultern verspannen sich. Du spürst den Stress. Aber warum eigentlich genau? Wegen des vergessenen Sportbeutels? Wegen der neuen Deadline? Oder steckt etwas anderes dahinter?

🔍 Stress ist nicht gleich Stress: Was triggert dich?

Stress entsteht nicht nur durch äußere Ereignisse. Vieles spielt sich in deinem Kopf ab. Dein Kind vergisst etwas? Vielleicht stresst dich weniger der vergessene Beutel, sondern die Sorge, dass es unzuverlässig wird. Dein Chef zieht eine Deadline vor? Vielleicht fürchtest du, nicht gut genug vorbereitet zu sein.

Jeder Mensch hat eigene Stress-Trigger. Manche reagieren empfindlich auf Zeitdruck, andere auf Konflikte oder Kontrollverlust. Je besser du deine Trigger kennst, desto leichter bleibst du gelassen.

🔥 Die unsichtbaren Stressverstärker – und wie du sie entlarvst

Manchmal scheint der Stress von außen zu kommen – doch eigentlich sitzt er tief in uns.

Typische innere Stressverstärker sind:

⚡️ Perfektionismus: „Ich muss alles im Griff haben.“
⚡️ Hohe Erwartungen: „Ich darf meine Familie und meinen Job nicht enttäuschen.“
⚡️ Kontrollbedürfnis: „Ich muss eine Lösung für alles finden.“

Diese Gedanken laufen oft automatisch ab. Sie treiben uns an, setzen uns aber auch enorm unter Druck. Stell dir vor, dein Kind hätte seinen Beutel vergessen und du würdest denken: Blöd gelaufen, aber das passiert mal. Klingt anders als: Ich muss das jetzt regeln, sonst wird mein Kind nie selbstständig!

💡 Ein einfacher Perspektivwechsel, der sofort für mehr Gelassenheit sorgt

Jedes Mal, wenn du Stress spürst, halte kurz inne und frage dich:

👉 Ist das gerade wirklich so schlimm – oder fühlt es sich nur so an?
👉 Was würde ich meiner besten Freundin in dieser Situation raten?
👉 Wird das in einer Woche noch wichtig sein?

Oft stellt sich heraus: Vieles, was uns aufregt, verliert an Bedeutung, wenn wir es aus einer anderen Perspektive betrachten.

Und wenn es doch wichtig ist? 

Dann erkenne den Kern deines Stresses und überlege, was du wirklich beeinflussen kannst. Vielleicht kannst du die Deadline nicht ändern, aber du kannst um Unterstützung bitten. Vielleicht kannst du dein Kind nicht vor jeder Panne bewahren, aber du kannst ihm zutrauen, selbst eine Lösung zu finden.

Gelassenheit beginnt im Kopf. Wenn du verstehst, was dich wirklich stresst, kannst du bewusst gegensteuern – und bleibst entspannter, egal was kommt.

 
 

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🎮 #2 Entscheide bewusst, worauf du Einfluss hast

  • 🥊 Kämpfen oder loslassen? Wie du deinen Fokus klug setzt

  • 💭 Gedankenkarussell stoppen: So gehst du besser mit Unsicherheit um

  • ❓ Die 3-Fragen-Technik, die dir hilft, innere Ruhe zu bewahren

Es ist Freitagabend. Du hast die ganze Woche gerackert – Meetings, Deadlines, Elternabend, Wäscheberge. Jetzt sitzt du mit deinem Teenager am Esstisch. Du fragst, wie der Schultag war. Ein Schulterzucken. Dann ein genervtes „Normal.“ Du spürst, wie Ärger in dir aufsteigt. Du willst doch nur ein Gespräch führen! Aber je mehr du nachhakst, desto weniger kommt zurück.

Kommt dir bekannt vor? Manche Situationen lassen sich nicht erzwingen. Egal, ob im Job oder zu Hause – manchmal bleibt nur eine Wahl: kämpfen oder loslassen.

🚀 Kämpfen oder loslassen? Wie du deinen Fokus klug setzt

Wir verlieren viel Energie, weil wir Dinge ändern wollen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Das Verhalten deines Chefs. Die Laune deines Kindes. Die Staus auf der Autobahn.

🥊 Du kannst kämpfen: Noch mehr argumentieren, noch mehr Druck machen.
🪁 Oder loslassen: Akzeptieren, dass nicht alles in deiner Hand liegt – und deine Energie auf das lenken, was du wirklich beeinflussen kannst.

Das bedeutet nicht, alles hinzunehmen. Es bedeutet, klug zu entscheiden, wo dein Einsatz sinnvoll ist. Willst du dich über den vollen Kalender ärgern – oder eine Sache streichen? Willst du gegen das Schweigen deines Teenagers anreden – oder einfach nur da sein und ihm Zeit geben?

Gelassenheit entsteht, wenn du loslässt, was du nicht ändern kannst – und aktiv wirst, wo du wirklich etwas bewegen kannst.

💭 Gedankenkarussell stoppen: So gehst du besser mit Unsicherheit um

Kennst du das? Eine Sache geht schief – und dein Kopf springt sofort auf Worst-Case-Szenario:

🚨 Wenn ich die Präsentation nicht perfekt halte, denkt mein Chef, ich bin unfähig.
🚨 Wenn mein Kind sich nicht öffnet, habe ich als Elternteil versagt.
🚨 Wenn ich nicht immer für alle da bin, enttäusche ich meine Familie.

Diese Gedanken fühlen sich real an, sind aber oft übertrieben. Sie lösen Stress aus, ohne dass sich etwas ändert. 

Doch du kannst gegensteuern:

👉 Schreibe den Gedanken auf. Wenn du ihn vor dir siehst, wirkt er oft weniger dramatisch.
👉 Hinterfrage ihn: Ist das wirklich wahr – oder ist es nur eine Befürchtung?
👉 Setze einen bewussten Stopp: Sag dir innerlich „Nein, ich steige hier aus.“ Lenke deine Aufmerksamkeit auf etwas Greifbares, wie deinen Atem oder eine bewusste Handlung.

Du kannst Unsicherheit nicht vermeiden, aber du kannst lernen, besser damit umzugehen.

❓ Die 3-Fragen-Technik, die dir hilft, innere Ruhe zu bewahren

Wenn du das nächste Mal merkst, dass dich eine Situation stresst, stelle dir diese drei Fragen:

1. Kann ich es ändern? 

Ja? Dann werde aktiv.
Nein? Dann lass los.

2. Ist es in einer Woche noch wichtig? 

Oft verlieren Probleme an Bedeutung, wenn wir sie mit Abstand betrachten.

3. Was brauche ich gerade wirklich? 

Vielleicht ist es eine Pause. Ein klärendes Gespräch. Oder einfach nur der Mut, Dinge so sein zu lassen, wie sie sind.

Diese drei Fragen holen dich aus dem Autopilot-Modus und bringen dich ins Handeln – oder ins bewusste Loslassen. Und genau das ist der Schlüssel zu mehr Gelassenheit.

 

💪🏼 #3 Hole deinen Körper mit ins Boot

  • 🫁 Atmen statt ausrasten: Die beste Methode für schnelle Entspannung

  • 🏃🏃🏼‍♂️ Bewegung als Geheimwaffe gegen akuten Stress

  • 😴 Warum Schlaf deine Gelassenheit massiv beeinflusst (und wie du ihn verbesserst)

Kennst du das? Dein Kopf weiß, dass du ruhig bleiben solltest – aber dein Körper macht nicht mit. Dein Puls rast, dein Nacken spannt sich an, dein Magen zieht sich zusammen. Egal, ob dich eine hitzige Diskussion im Job oder der Wutanfall deines Teenagers herausfordert – dein Körper reagiert, bevor du bewusst dagegen steuern kannst.

Gelassenheit beginnt im Kopf, doch dein Körper entscheidet mit. Je besser du lernst, ihn zu regulieren, desto ruhiger bleibst du – selbst in stressigen Momenten.

💨 Atmen statt ausrasten: Die beste Methode für schnelle Entspannung

Stell dir vor, du stehst im Stau. Die Zeit läuft. Du wirst es nicht mehr pünktlich zum wichtigen Termin schaffen. Dein Puls beschleunigt sich, dein Kiefer spannt sich an, dein Kopf malt die schlimmsten Konsequenzen aus.

Jetzt hast du zwei Optionen:

😡 Du fluchst, hämmerst aufs Lenkrad und stresst dich weiter.
😮‍💨 Oder du nutzt das Einzige, was du in diesem Moment wirklich steuern kannst: deinen Atem.

Tiefe, bewusste Atmung ist das stärkste Mittel gegen akuten Stress. Sie signalisiert deinem Nervensystem:

Alles in Ordnung. Kein Grund zur Panik.

Probiere es aus:

😮‍💨 4-6-8-Methode: 

4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen. Das aktiviert dein parasympathisches Nervensystem – deine natürliche „Entspannungsbremse“.

😮‍💨 Seufz-Ausatmung: 

Tief durch die Nase einatmen, dann mit hörbarem Seufzen durch den Mund ausatmen. Das baut Anspannung ab.

😮‍💨 Box-Breathing: 

4 Sekunden einatmen – 4 Sekunden halten – 4 Sekunden ausatmen – 4 Sekunden halten. Eine Methode, die sogar Spezialeinheiten nutzen, um in Extremsituationen ruhig zu bleiben.

Ein bewusster Atemzug kann deine Gelassenheit zurückholen. Und das Beste: Du kannst ihn immer und überall einsetzen.

🏃‍♀️🏃🏽‍♂️ Bewegung als Geheimwaffe gegen akuten Stress

Du kommst nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Dein Kopf ist voll, dein Rücken verspannt, dein Energielevel im Keller. Eigentlich willst du dich nur noch auf die Couch werfen. Doch dann überredet dich dein Partner oder dein Teenager zu einer kurzen Runde draußen. Nach ein paar Minuten an der frischen Luft merkst du: Dein Kopf wird klarer, deine Laune besser.

Kein Zufall. Bewegung ist eines der besten Mittel, um Stress abzubauen.

➕ Sie hilft deinem Körper, Stresshormone abzubauen.
➕ Sie bringt dich raus aus Grübelschleifen.
➕ Sie gibt dir das Gefühl, aktiv etwas für dich zu tun.

Es muss kein Marathon sein. Kurze, regelmäßige Bewegung reicht aus:

✔ Ein 10-Minuten-Spaziergang nach dem Mittagessen.
✔ Ein paar Dehnübungen nach einem anstrengenden Meeting.
✔ Ein schneller Powerwalk, während dein Kind beim Sporttraining ist.

Bewegung setzt Endorphine frei – natürliche Stimmungsaufheller. Und je besser du dich körperlich fühlst, desto gelassener kannst du auf Stress reagieren.

😴 Warum Schlaf deine Gelassenheit massiv beeinflusst (und wie du ihn verbesserst)

„Mama, wo ist mein Hoodie?“ – „Papa, ich brauche noch Geld für den Ausflug!“ – „Hast du die Mail schon beantwortet?“

Morgens direkt ins Chaos starten? Wenn du unausgeschlafen bist, fühlt sich jeder kleine Stressfaktor doppelt so groß an. Schlafmangel macht dich reizbarer, ungeduldiger und emotional anfälliger.

Doch genau da liegt das Problem: Je gestresster du bist, desto schlechter schläfst du. Und je schlechter du schläfst, desto gestresster bist du. Ein Teufelskreis.

Was hilft?

🛌 Fester Schlafrhythmus: 

Geh möglichst zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf – auch am Wochenende.

📵 Handy aus dem Schlafzimmer verbannen: 

Das blaue Licht deines Smartphones stört die Melatonin-Produktion und hält dich wach.

🌅 Abendrituale einführen: 

Lesen, Atemübungen, ein kurzer Spaziergang – alles, was dein Nervensystem beruhigt.

Guter Schlaf ist kein Luxus – er ist die Basis für deine Gelassenheit. Je besser du schläfst, desto entspannter meisterst du deinen Alltag.

Zusammengefasst: Dein Körper ist dein Verbündeter

Wenn du gelassener werden willst, reicht es nicht, nur deine Gedanken zu verändern. Dein Körper muss mitmachen. Mit bewusster Atmung, regelmäßiger Bewegung und gutem Schlaf stärkst du deine innere Balance – und bleibst auch dann ruhig, wenn das Leben mal wieder alles durcheinanderwirbelt. 

 
 

STÄRKEN-COACHING

für FÜHRUNSGKRÄFTE, MANAGER & ENTSCHEIDER in Organisationen, Unternehmen und Konzernen

Wenn Du Deine Stärken und Potentiale richtig kennst, kannst Du sie auch gezielt einsetzen, statt in Aufgaben zu verharren, die unnötig Kraft rauben und Stress machen. 

Wenn Du Deine Stärken richtig einsetzt, kannst Du Dein Wirken und den eigenen Weg in die gewünschte Richtung lenken. 

 

⚖️ #4 Verändere deine innere Haltung

  • 🙄 Ärgern oder annehmen? Warum dein Mindset über Gelassenheit entscheidet

  • 🪢 Perfektionismus loslassen: Warum „gut genug“ oft der bessere Weg ist

  • ✋🏼 Sag öfter Nein: So schützt du deine Energie vor unnötigem Stress

Manchmal fühlt sich das Leben wie ein einziger Kampf an. Morgens Streit mit dem Teenager, weil das Lieblingsshirt in der Wäsche ist. Dann im Job ein Berg an Aufgaben, der kaum zu bewältigen scheint. Und abends? Noch eine Diskussion darüber, warum das Handy vorm Schlafengehen ausbleiben sollte.

Kein Wunder, dass du dich erschöpft fühlst. Aber was wäre, wenn du weniger kämpfen müsstest? Wenn du nicht alles kontrollieren, nicht alles perfekt machen müsstest? Es beginnt in deinem Kopf. Deine innere Haltung entscheidet, ob du dich gestresst oder gelassen fühlst.

🙄 Ärgern oder annehmen? Warum dein Mindset über Gelassenheit entscheidet

Stell dir vor, du stehst morgens im Bad. Du hast es eilig, aber dein Teenager blockiert das Waschbecken – natürlich mit Kopfhörern in den Ohren und ohne Sinn für Zeit. Du spürst, wie Wut in dir aufsteigt. Dein erster Impuls: Schimpfen.

Aber halt. Ist das wirklich die beste Reaktion?

Du hast genau zwei Möglichkeiten:

  1. Ärgern – Du regst dich auf, schimpfst, fängst den Tag mit Stress an.

  2. Annehmen – Du akzeptierst, dass du die Situation gerade nicht ändern kannst, atmest tief durch und suchst eine Lösung.

Ärgern kostet Energie.

Annehmen bringt Gelassenheit.

Das bedeutet nicht, dass du alles hinnehmen musst. Es bedeutet, dass du bewusst entscheidest, wo du deine Energie einsetzt. Dein Kind wird sich nicht schneller bewegen, nur weil du schimpfst. Dein Chef wird keine Wunder-Deadline setzen, nur weil du innerlich rebellierst.

Also: Wähle deine Kämpfe bewusst. Manchmal ist Gelassenheit die klügere Wahl.

🪢 Perfektionismus loslassen: Warum „gut genug“ oft der bessere Weg ist

Vielleicht kennst du das: Du willst es allen recht machen. Im Job 110 Prozent geben. Zuhause der Fels in der Brandung sein. Die perfekte Präsentation abliefern, den besten Kuchen fürs Schulfest backen, ein aufgeräumtes Zuhause haben.

Aber Perfektion hat einen hohen Preis. Sie kostet dich Zeit, Nerven und oft auch den Spaß an der Sache.

Was wäre, wenn „gut genug“ völlig ausreichen würde?

  • Dein Meeting muss nicht perfekt sein, wenn die Botschaft klar ist.

  • Das Abendessen muss nicht selbst gekocht sein, wenn alle satt und zufrieden sind.

  • Das Zuhause muss nicht makellos sein, wenn ihr euch darin wohlfühlt.

„Gut genug“ bedeutet nicht, dass du nachlässig bist. Es bedeutet, dass du klug priorisierst. Dass du deine Energie für das nutzt, was wirklich zählt.

Und mal ehrlich: Erinnerst du dich an die perfekten Kuchen anderer Eltern? Oder eher an die entspannte Stimmung, wenn niemand gestresst war?

✋🏼  Sag öfter Nein: So schützt du deine Energie vor unnötigem Stress

Wie oft sagst du „Ja“, obwohl du „Nein“ meinst?

  • „Kannst du die Präsentation übernehmen?“ – Obwohl du schon überlastet bist.

  • „Könnt ihr am Wochenende vorbeikommen?“ – Obwohl du dringend Ruhe brauchst.

  • „Kannst du mich noch schnell fahren?“ – Obwohl du eigentlich eine Pause brauchst.

Ein Nein fühlt sich manchmal unangenehm an. Aber jedes Nein zu anderen ist ein Ja zu dir.

Ein klares Nein schützt deine Zeit, deine Energie, deine Nerven. Es bedeutet nicht, dass du egoistisch bist. Es bedeutet, dass du dich um dich selbst kümmerst – damit du auch für andere da sein kannst.

Wie du besser Nein sagst?

  • Kurz und klar: „Ich kann das gerade nicht übernehmen.“

  • Ohne schlechtes Gewissen: Du musst dich nicht rechtfertigen.

  • Mit Alternativen (wenn möglich): „Ich kann heute nicht, aber nächste Woche gerne.“

Jeder hat nur eine begrenzte Menge an Energie. Entscheide bewusst, wofür du sie einsetzt.

 

Gelassenheit beginnt in dir. Sie wächst mit jeder bewussten Entscheidung: Ärger loslassen. Perfektion hinterfragen. Grenzen setzen.

Es wird nicht immer leicht sein. Aber es wird dein Leben verändern. 

 

💪🏼 #5 Trainiere Gelassenheit – jeden Tag ein bisschen mehr

  • 🔄 Mini-Rituale, die große Wirkung haben

  • 📅 Warum du Gelassenheit planen solltest (und wie es funktioniert)

  • 🌊 Was tun, wenn trotzdem alles schiefgeht?

 

🔄 Mini-Rituale, die große Wirkung haben

Gelassenheit entsteht nicht über Nacht. Sie ist wie ein Muskel, den du trainieren kannst. Und das Beste? Du brauchst keine zusätzlichen Stunden im Tag, um daran zu arbeiten.

Kleine Rituale reichen aus:

  • Morgen-Moment: Statt direkt nach dem Wecker das Handy zu checken, bleib für einen Moment liegen. Atme tief ein und aus. Stell dir vor, wie dein Tag verlaufen soll – ruhig und gelassen.

  • Atem-Pause: Vor jedem Meeting, jedem schwierigen Gespräch oder immer dann, wenn du spürst, dass der Stress hochkocht – atme dreimal bewusst tief ein und aus. Das hilft, dein Nervensystem zu beruhigen.

  • Dankbarkeits-Check-in: Bevor du schlafen gehst, denk an drei Dinge, die gut waren. Dein Kind hat dich angelächelt. Ein Kollege hat dich unterstützt. Dein Kaffee am Morgen hat besonders gut geschmeckt. So trainierst du deinen Blick für das Positive.

Diese Mini-Rituale brauchen kaum Zeit, wirken aber langfristig.

📅 Warum du Gelassenheit planen solltest (und wie es funktioniert)

Im Job planst du Meetings und Mitarbeitergespräche. Zuhause planst du Arzttermine oder den Elternabend. Warum also nicht auch Gelassenheit fest in deinen Alltag einbauen?

  • Fixe Zeiten für Pausen: Blockiere in deinem Kalender bewusste Erholungszeiten. Selbst fünf Minuten können helfen.

  • Digital Detox-Zeiten: Definiere Zeiträume, in denen du nicht erreichbar bist – besonders am Abend.

  • Bewegung einbauen: Spaziergang nach dem Mittagessen oder eine kleine Dehnübung zwischen Terminen – beides hilft, Spannungen abzubauen.

Gelassenheit passiert nicht zufällig. Sie braucht Raum. Und du kannst ihn aktiv schaffen.

🌊 Was tun, wenn trotzdem alles schiefgeht?

Es gibt Tage, da hilft kein Ritual, keine Pause, keine noch so gute Planung. Dein Teenager hat schlechte Laune, dein Chef stellt eine unmögliche Deadline, und du würdest am liebsten alles hinschmeißen.

Was dann?

  1. Akzeptiere den Moment. 

    Statt gegen den Stress anzukämpfen, sag dir: „Okay, es ist gerade anstrengend. Und das ist okay.“

  2. Mache einen kurzen Reset. 

    Geh raus, atme tief durch oder bewege dich. Auch eine kalte Gesichtswäsche kann Wunder wirken.

  3. Erinnere dich daran, dass es vorübergeht. 

    Jeder stressige Tag endet. Jeder Sturm legt sich. Auch dieser.

Gelassenheit bedeutet nicht, nie gestresst zu sein.

Es bedeutet, schneller in die Ruhe zurückzufinden.

 
 

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FAZiT: Gelassenheit beginnt bei dir

Du stehst morgens auf, checkst schnell dein Handy. Schon die erste Nachricht löst Stress aus. Dein Teenager murmelt ein genervtes „Morgen“, während er sich einen Müsliriegel schnappt und zur Tür raushetzt. Du hast kaum Zeit für einen Schluck Kaffee, bevor die erste E-Mail nach Aufmerksamkeit schreit. Der Tag ist noch jung, aber du fühlst dich schon erschöpft.

Kommt dir das bekannt vor?

Das Leben bleibt fordernd. Die To-do-Liste wird nicht kürzer. Dein Job verlangt Leistung. Deine Familie braucht dich. Und dann sind da noch deine eigenen Wünsche, die oft hintenanstehen.

Aber: Du kannst entscheiden, wie du damit umgehst.

Du kannst dich weiter hetzen lassen – oder du kannst Gelassenheit zu deiner Superkraft machen.

Du hast mehr Einfluss, als du denkst

Gelassenheit bedeutet nicht, dass dich nichts mehr berührt. Es bedeutet, dass du bewusst wählst, worauf du deine Energie lenkst.

  • Du erkennst, was dich wirklich stresst – und was du loslassen kannst.

  • Du entscheidest, worauf du Einfluss hast – und worauf nicht.

  • Du nimmst deinen Körper mit ins Boot – und stärkst ihn für stressige Zeiten.

  • Du veränderst deine innere Haltung – und gibst Perfektionismus und überhöhten Erwartungen weniger Macht.

  • Du trainierst Gelassenheit jeden Tag ein bisschen mehr – bis sie zur Gewohnheit wird.

Es geht nicht darum, perfekt gelassen zu sein. Sondern darum, immer wieder zurück in deine Mitte zu finden.

Welche Strategie probierst du als Erstes aus?

Jetzt ist der Moment, ins Handeln zu kommen. Wähle eine kleine Veränderung. Atme bewusst, wenn du dich aufregst. Sage einmal Nein, wo du sonst Ja gesagt hättest. Erkenne, wo du kämpfen willst – und wo Loslassen die klügere Wahl wäre.

Jede Entscheidung für mehr Gelassenheit macht dein Leben leichter. Nicht irgendwann, sondern jetzt. 

 

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Wichtige HINWEISE für DICH:

Meine Strategien sind nur Ideen und Impulse, damit Du Dich inspirieren lassen kannst.

Sie ersetzen weder einen professionellen Check beim Facharzt noch eine Therapie.


Wenn ich beispielsweise von KUNDEN, KLIENTEN oder MITARBEITERN spreche, sind damit MENSCHEN aller GESCHLECHTER und IDENTITÄTEN gemeint.


Alle Namen und alle dargestellten Fälle wurden zu Illustrationszwecken verändert.


 
 
 

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Katarzyna Anna Hübner

Business Performance Coaching & Development

https://www.huebner-development.com
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