FRÜHJAHRSPUTZ im TEAM: Wie ihr überholte Abläufe und ungesunde Gewohnheiten loswerdet – und besser zusammenarbeitet
Frühling – endlich.
Die Luft ist milder, das Licht heller, die Fenster gehen wieder auf.
Draußen wird aussortiert, durchgelüftet, neu geordnet. Was nicht mehr gebraucht wird, darf gehen.
Und genau diese Energie brauchen wir auch drinnen – in unseren Teams, in unserer Zusammenarbeit.
Denn wenn wir ehrlich sind: Auch im Arbeitsalltag hat sich oft zu viel angesammelt.
Alte Abläufe, eingefahrene Routinen, Erwartungen, die niemand mehr infrage stellt – aber alle irgendwie erfüllen.
Meetings, die niemand inspirieren. Tools, die mehr verwirren als helfen.
Und ein ständiges „Wir müssen noch…“ – aber keiner weiß mehr, warum.
Zeit für einen Frühjahrsputz – nicht im Aktenschrank, sondern in euren Strukturen, Denkweisen und Gewohnheiten.
Nicht aus Aktionismus. Sondern weil mentale Klarheit, gesunde Abläufe und ehrliche Kommunikation keine Kür mehr sind, sondern Grundvoraussetzung für Teams, die langfristig leistungsfähig – und menschlich – bleiben wollen.
In diesem Artikel findest du:
✅Was euch im Teamalltag (oft unbewusst) Energie raubt
✅Wie ihr gemeinsam entscheidet, was gehen darf – und was euch wirklich stärkt
✅Welche kleinen Impulse große Wirkung für eure Zusammenarbeit haben können
Hallo, ich bin Kasia Hübner
Resilienz-Expertin, Systemische Mental Business & Leadership Coach, Unternehmensberaterin
Als Spezialistin für resiliente Persönlichkeisentwicklung und wertschätzende Führungskultur zeige ich Dir, wie Du Deine Arbeits- und Lebensqualität im stressigen Businessalltag verbesserst.
Hier auf meinem BLOG findest Du Impulse über Business Resilienz, wertschätzende Führungskultur und eine gesunde Arbeitsweise.
#1 Warum ein Frühjahrsputz auch im Teamalltag Sinn macht
Aufräumen tut gut. Nicht nur äußerlich, sondern vor allem innerlich.
Unser Gehirn liebt Ordnung und Struktur – aber es liebt auch das Loswerden von Ballast, der nicht mehr passt.
Das schafft mentale Klarheit, reduziert Stress und gibt Raum für Neues.
🌱 Teams sind lebendige Systeme – keine Maschinen
Was in der Natur selbstverständlich ist – Altes abstoßen, Platz für Neues schaffen – gilt auch für Teams.
Denn sie entwickeln sich ständig weiter: Rollen verändern sich, Aufgaben verschieben sich, Menschen kommen und gehen.
Trotzdem laufen viele Routinen einfach weiter.
Warum?
Weil sie „schon immer so waren“.
Doch das ist selten ein gutes Argument.
⚖️ Effizienz allein reicht nicht – es braucht gesunde Zusammenarbeit
In vielen Organisationen wird Effizienz hochgehalten. Hauptsache, es läuft.
Doch funktionale Effizienz ist nicht dasselbe wie gesunde Zusammenarbeit.
Denn Strukturen, die zwar funktionieren, aber psychisch belasten, führen langfristig zu Überforderung, Konflikten oder innerer Kündigung.
Frühjahrsputz im Team heißt: innehalten.
Nicht alles neu machen – aber bewusst prüfen:
Was stärkt uns wirklich?
Und was darf gehen, damit wieder Leichtigkeit entsteht?
👀 Frühjahrsputz als Haltung: bewusst hinschauen statt weitermachen
Wer regelmäßig hinschaut, kann frühzeitig gegensteuern – bevor Frust oder Erschöpfung entstehen.
Diese Haltung braucht etwas Mut, aber sie zahlt sich aus: in Form von besserer Kommunikation, klareren Zuständigkeiten und mehr mentaler Entlastung im Alltag.
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#2 Was sich oft unbemerkt einschleicht – und Euch als Team Energie kostet
Nicht alles, was im Teamalltag geschieht, ist bewusst entschieden.
Vieles entsteht, wächst mit, verfestigt sich – einfach, weil es irgendwann mal funktioniert hat.
Doch was damals hilfreich war, kann heute längst zum Hindernis geworden sein.
Oft sind es nicht die großen Probleme, die uns belasten.
Sondern die unsichtbaren Strukturen im Hintergrund. Die, die still mitlaufen.
Sie wirken wie versteckte Energiefresser – leise, aber dauerhaft.
🔁 „Das war schon immer so“ – der Klassiker unter den Energieräubern
Viele Abläufe laufen im Autopilot:
Regelmäßige Meetings ohne echten Zweck.
Prozesse, die umständlich sind, aber niemand ändert sie.
E-Mails, die über fünf Stationen gehen, bevor eine Entscheidung fällt.
Was früher sinnvoll war, kann heute unklar oder sogar kontraproduktiv sein.
Doch: Es hinterfragt kaum jemand. Denn so macht man’s eben – oder „hat man schon immer so gemacht“.
📲 Digitale Dauerkommunikation – kein Zeichen von guter Zusammenarbeit
In der digitalen Welt wird Kommunikation schnell zur Überforderung.
Was gut gemeint ist, sorgt oft für Dauerstress und innere Unruhe.
Diese typischen Energiefresser kennst du bestimmt auch:
Ständige Erreichbarkeit – auch nach Feierabend
Meetings ohne Agenda oder klares Ziel
Abstimmungsschleifen, bei denen niemand mehr den Überblick hat.
Was als Engagement wirkt, ist oft ein Zeichen von fehlender Klarheit.
Und weil niemand darüber spricht, bleibt es so – unausgesprochen, aber spürbar.
⚠️ Ungesunde Gewohnheiten, die niemand infrage stellt
Auch belastend: Dynamiken, die sich einschleichen – und unkommentiert weiterlaufen.
Dazu gehören zum Beispiel:
Kolleg:innen, die ständig zu viel übernehmen
Entscheidungen, die inoffiziell getroffen, aber nie offen benannt werden
Erwartungen, die zwischen den Zeilen schweben, aber nie geklärt wurden
Diese Muster entstehen nicht aus bösem Willen.
Aber sie machen den Alltag schwer. Nicht sofort, aber mit der Zeit.
Man spürt: Irgendetwas stimmt hier nicht.
Doch was genau es ist, lässt sich kaum greifen.
🧠 Mentale Altlasten – unsichtbar, aber wirksam
Neben den sichtbaren Prozessen gibt es auch psychische Spannungen, die mitschwingen.
Manchmal über Jahre hinweg. Und sie kosten Kraft – jeden Tag ein bisschen.
Typisch dafür:
Alte Spannungen und gar Konflikte, die nie wirklich gelöst wurden
Rollen, die nie klar besprochen – oder nie angepasst wurden
Ungeschriebene Regeln, die niemand je ausgesprochen hat
Solche Altlasten wirken wie Sand im Getriebe: klein, aber spürbar.
Sie bremsen Vertrauen, Offenheit und echte Zusammenarbeit – ohne dass jemand laut sagt, warum.
Ein Frühjahrsputz im Team beginnt dort, wo wir den Mut haben hinzuschauen.
Sichtbar machen, was schon lange da ist – aber nicht besprochen wurde.
Und genau darin liegt die Chance für echten Wandel.
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für FÜHRUNSGKRÄFTE, MANAGER & ENTSCHEIDER in Organisationen, Unternehmen und Konzernen
Wenn Du Deine Stärken und Potentiale richtig kennst, kannst Du sie auch gezielt einsetzen, statt in Aufgaben zu verharren, die unnötig Kraft rauben und Stress machen.
Wenn Du Deine Stärken richtig einsetzt, kannst Du Dein Wirken und den eigenen Weg in die gewünschte Richtung lenken.
#3. Team-Check & Reflexion: Was darf bleiben, was darf gehen?
Veränderung beginnt nicht mit einem großen Umbauplan, sondern mit einem ehrlichen Blick auf das, was ist. Und mit der Bereitschaft, Dinge bewusst zu hinterfragen – ohne Schuldzuweisungen, sondern mit dem gemeinsamen Ziel: besser zusammenzuarbeiten und sich dabei nicht zu verlieren.
Der Frühling ist der ideale Moment dafür. Denn das Bild des Aufräumens schafft Distanz und macht Veränderung leichter zugänglich. Es geht nicht um Schuld. Es geht darum zu erkennen: Was tut uns gut – und was tut uns nicht (mehr) gut?
💬 Reflexionsfragen für euren Frühjahrsputz im Team
Diese Fragen helfen, ins Gespräch zu kommen – offen, ehrlich und lösungsorientiert:
Was belastet uns mehr, als es uns nützt?
Gibt es Abläufe, die wir nur noch aus Gewohnheit mitmachen?
Welche Gewohnheiten oder Tools wollen wir überdenken?
Wo erzeugen Regelmäßigkeiten oder Tools eher Stress als Struktur?
Was brauchen wir wirklich für gute Zusammenarbeit?
Was gibt uns Orientierung, Klarheit, Leichtigkeit?
Wo erleben wir Vertrauen?
🛠 „Stop – Start – Continue“: Einfache Methode für echten Dialog
Diese leicht verständliche Methode eignet sich hervorragend für Teams – besonders dann, wenn Feedbackrunden bisher eher schwierig waren:
STOP – Was wollen wir beenden oder loslassen?
START – Was wollen wir neu ausprobieren oder einführen?
CONTINUE – Was funktioniert gut und soll bleiben?
Am besten schriftlich festhalten, idealerweise in einem Teamboard oder gemeinsamen Dokument. So werden aus Reflexion auch konkrete Schritte für die angestrebte Veränderung.
🔄 Wer kann was loslassen – und was neu übernehmen?
Häufig entstehen Überlastungen oder Frust nicht, weil zu viel zu tun ist, sondern weil Verantwortlichkeiten nicht klar verteilt sind – oder nie angepasst wurden.
Daher lohnt sich auch diese Frage im Team:
Wer übernimmt aktuell Aufgaben, die eigentlich nicht (mehr) zu ihm oder ihr passen?
Was kann anders verteilt werden – nicht als Kritik, sondern als Entlastung?
Denn: Loslassen heißt nicht „Ich mache es nicht mehr“ – sondern „Ich vertraue darauf, dass wir es gemeinsam besser lösen können.“
#4. Kleine Impulse – große Wirkung: So bringt ihr frischen Wind in die Zusammenarbeit
Nicht jede Veränderung braucht ein umfassendes Transformationsprojekt.
Oft sind es die kleinen, konkreten Schritte, die im Alltag spürbar entlasten – und neue Energie freisetzen.
Genau darum geht es beim inneren Frühjahrsputz: Nicht alles neu machen, sondern gezielt das loslassen, was nicht mehr passt. Und bewusst das stärken, was euch als Team trägt.
👣 Mikroschritte statt Großumbau
Gerade in stressigen Phasen wirken große Veränderungen eher bedrohlich als hilfreich.
Was dagegen funktioniert: Quick Wins, die im Alltag direkt umsetzbar sind – ohne viel Aufwand, aber mit sichtbarer Wirkung.
Zum Beispiel:
Ein überflüssiges Meeting streichen – und stattdessen einen kurzen Check-in per Nachricht vereinbaren
Eine gemeinsame Pause (idealerweise draußen an der frischen Luft) etablieren – auch wenn sie nur 10 Minuten dauert
Eine klare Rollenverteilung einführen – um Doppelarbeit und Missverständnisse zu reduzieren
Veränderung wird dann möglich, wenn sie machbar bleibt. Und genau dafür sind Mikroschritte ideal.
🧭 Mentale Klarheit durch Struktur und Kommunikation
Eines der größten Energie-Lecks in Teams ist Unklarheit:
Wer ist wofür zuständig?
Wann ist etwas „gut genug“?
Wo können Entscheidungen wirklich getroffen werden – und wo nicht?
Solche Fragen kosten Energie, wenn sie nicht beantwortet sind.
Umso wichtiger ist es, regelmäßig für mentale Ordnung zu sorgen:
Zuständigkeiten klären – am besten sichtbar für alle
Kommunikationswege vereinfachen – weniger Ping-Pong, mehr Klartext
Pausen bewusst nutzen – nicht als Luxus, sondern als Regenerationszeit
Mentale Klarheit entsteht nicht von allein. Aber sie lässt sich gestalten – durch Struktur, Dialog und gemeinsame Vereinbarungen.
🔄 Neue Rituale, die Energie geben – statt zu rauben
Routinen müssen nicht starr oder langweilig sein. Im Gegenteil: Rituale geben Halt und Orientierung, wenn sie bewusst gestaltet werden.
Besonders hilfreich können sein:
„Retrospektiven light“: 15 Minuten am Ende der Woche für die Frage:
Was lief gut?
Was hat uns gestört und/ oder genervt?
Was wollen wir nächste Woche anders machen?
Check-in-Runden: Ein kurzes „Wie komme ich heute ins Meeting?“ schafft Verbindung – besonders in hybriden Teams.
Feedback statt Flurfunk: Lieber einmal im Monat ein kurzer Austausch zu Zusammenarbeit, als unausgesprochene Spannungen mittragen.
Solche kleinen Rituale stärken das Miteinander – und verhindern, dass sich Frust oder Missverständnisse anstauen.
💬 Raum für ehrliches Ansprechen – ohne Schuldzuweisungen
Echte Zusammenarbeit entsteht dort, wo Menschen sich trauen, ehrlich zu sein – ohne Angst, angegriffen zu werden.
Dafür braucht es psychologische Sicherheit. Und die entsteht, wenn ihr im Team bewusst daran arbeitet:
Probleme nicht als persönliches Versagen deuten, sondern als gemeinsame Lernfelder
Fragen stellen statt Vorwürfe machen
Zuhören, auch wenn es unbequem wird
Frühjahrsputz heißt auch: Den Raum öffnen für das, was schon lange gesagt werden will.
Und dann gemeinsam entscheiden, was sich ändern darf – Schritt für Schritt, ohne Druck.
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FAZiT
Frühjahrsputz im Team klingt erst mal nach Aufräumen – aber es geht um viel mehr:
Es geht um mentale Entlastung.
Um neue Klarheit.
Und um eine Arbeitsweise, die euch stärkt – nicht schwächt.
Denn in dem Moment, in dem ihr beginnt loszulassen – von Abläufen, die nicht mehr passen, von Erwartungen, die niemand mehr erfüllen will, von Gewohnheiten, die mehr kosten als sie bringen – entsteht Raum. Raum für echte Zusammenarbeit. Für Vertrauen. Für Fokus. Für frischen Wind.
Der psychologische Mehrwert des Loslassens ist nicht zu unterschätzen: Er entlastet nicht nur den Kalender, sondern auch den Kopf.
Teams, die gemeinsam den Mut haben, innezuhalten und ehrlich hinzuschauen, entwickeln eine andere Qualität des Miteinanders. Sie arbeiten nicht nur effektiver, sondern vor allem gesünder und klarer. Und das zahlt sich aus – auf allen Ebenen.
Deshalb ist Frühjahrsputz im Team kein einmaliges Projekt.
Es ist eine Haltung.
Eine Entscheidung für bewusstes Arbeiten statt Autopilot.
Für regelmäßige Reflexion statt ständiges Funktionieren.
Für echte Wirksamkeit statt Dauerbeschäftigung.
Meine Einladung an euch: Nehmt euch diesen Frühling einen Moment – als Team, als Führungskraft, als Organisation.
Fragt euch:
Was darf gehen?
Was darf bleiben?
Und was darf entstehen, damit wir gesund leistungsfähig bleiben?
Denn gute Zusammenarbeit beginnt da, wo wir uns selbst und einander wieder klar sehen. Und den Mut haben, Dinge neu zu gestalten.
Und wenn du gerade denkst: „Ich möchte herausfinden, wo ich stehe – und wie ich mich innerlich besser aufstellen kann“ – dann mach gern den ersten kleinen Schritt:
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Denn innere Stärke beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt genau heute – mit dir.
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Wichtige HINWEISE für DICH:
Meine Strategien sind nur Ideen und Impulse, damit Du Dich inspirieren lassen kannst.
Sie ersetzen weder einen professionellen Check beim Facharzt noch eine Therapie.
Wenn ich beispielsweise von KUNDEN, KLIENTEN oder MITARBEITERN spreche, sind damit MENSCHEN aller GESCHLECHTER und IDENTITÄTEN gemeint.
Alle Namen und alle dargestellten Fälle wurden zu Illustrationszwecken verändert.
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